Unser Team

Die Menschen hinter der Ankermühle

Wenn Sie uns in der Ankermühle besuchen, werden Sie über kurz oder lang alle von uns einmal persönlich kennen lernen – damit Sie sich schon im Vorwege ein erstes Bild von uns machen können, stellen wir uns hier einmal kurz vor.

Alle Mitarbeiter unseres Teams  widmen sich mit viel Begeisterung und Engagement ihrem Fachgebiet, um Sie als Gast nach allen Regeln der Kunst zu verwöhnen. Neben unserem Weinmacher, Küchenchef und Restaurantleiter zählen dazu zahlreiche helfende Hände im Gutsrestaurant, in der Vinothek und natürlich bei der Weinlese.

Wir freuen uns schon auf Ihren Besuch und erzählen Ihnen dann gerne mehr über unsere Arbeit!

Die Inhaberin

Birgit Hüttner

Die Voraussetzungen dafür, sich in kurzer Zeit zur erfolgreichen Gastgeberin in ihrem Startup-Unternehmen „Ankermühle“ zu entwickeln, waren ideal. Zum Start ihrer beruflichen Laufbahn verkaufte Birgit Hüttner Anzeigen in einer Tourismuszeitung. Knapp ein Jahrzehnt lang war es eine andere sehr begehrte, goldig glänzende, edle Flüssigkeit als der Wein, die sie zum Wohle der Menschheit vermarktete: Benzin und Schmierstoffe des damaligen deutschen Mineralölmarktführers. Ein Abstecher zur damals startenden Internet-Designer-Szene folgte, einer ins Kulturgeschehen eines ebenfalls gerade loslegenden Museums für Kunst und Computer und ein weiterer in die neue Welt der Internet-Werbevermaktung.

Während ihrer Ausbildung zur Betriebswirtin mit dem Schwerpunkt Fremdenverkehr in ihrer oberschwäbischen Urzelle lernte sie in der studienbegleitenden Ausbildung bei einem Sternekoch, nicht nur die Vorliebe für gutes Essen, sondern auch für gute Weine kennen, die sie systematisch und optimiert vermehrte; die Vorliebe und die Menge der Weinvorräte.

Wer aus einer Gegend Deutschlands stammt, in der man – ähnlich wie im Rheingau – die Nähe zum Viertele bzw. Schöppchen zu schätzen weiß, gute Gerichte nicht für eine Strukturfrage des Rechtswesens, sondern des Lebensgefühls hält und im Blut hat, gediegene Häusle zu bauen, der (die) kann hier im Rheingau gar nicht falsch sein, ein traditionelles Kulturgut in neuer Gestalt entstehen und sich entwickeln zu lassen.
Wein hat sie schon immer gern getrunken, jetzt endlich macht sie selber welchen.

Über die bessere Hälfte

Holger J. Bub

Erst gab er die Vorliebe für Bier, dann eine solide Anstellung als Flugzeugelektriker bei Lufthansa auf und wechselte mutig in die Welt der Marketing-Agenturen. Holger J. Bub ist ein sehr konsequenter Mann. Der Ehemann von Birgit Hüttner belegt das mit seinem strikten Bekenntnis zu seinem hessischen Ursprung in Raunheim ebenso wie mit seinem Haarschnitt. Der Kopf bleibt kahl. Vor seinem privaten und beruflichen Kahlschlag hatte er seine jetzige Frau kennen- und lieben gelernt. Und bekanntlicherweise wächst nach einer Rodung alles noch viel besser. Holger J. Bub gründete als ausgewiesener Arbeits- und Erfolgstyp in Wiesbaden die Agentur Quasar für alles, was mit Marketing, Incentives, Kundenbindung und Verkaufsförderung zu tun hat und war damit so erfolgreich, dass er nach zehn Jahren an die 100 Mitarbeiter beschäftigte. Nach dem Verkauf der Agentur an einen internationalen Konzern widmete er sich als „Hausmeister“ und „Kassenwart“ ganz dem Um- und Aufbau der Ankermühle.

Im Zusammenspiel mit der Ankermühle hält sich der schon seit Jahren zum begeisterten Weinfeinschmecker und -Sammler gewordene Vater seines achtzehnjährigen Sohnes Jonas aus erster Ehe im Hintergrund. Er ist aber mit Sicherheit für aufmerksame Gäste gelegentlich als eifriger Gastgeber, kompetente Kontaktperson und eigener Gast auf dem Gelände und im Restaurant aufzuspüren. Achten Sie einmal darauf. Vielleicht ist er der Elektriker, der eine defekte Glühbirne über ihrem Tisch auswechselt...

Heute ist er wieder im Agenturgeschäft tätig, hat mit 3 Partnern die 
Buben & Mädchen GmbH [Agentur für Sales Performance] in Mainz gegründet und entwickelt kreative Motivations-Ideen. Doch seiner Hausmeistertätigkeit kommt er nach wie vor leidenschaftlich am Wochenende nach …

Der Küchenchef

Marc Oertel

„Die Achtung vor den Rohstoffen ist die Seele der Kochkunst.“ Was fast wie ein Geheimnis klingt, praktiziert Küchenchef Marc Oertel voller Überzeugung in der Restaurantküche der Ankermühle. Dabei hat er sich seinem Beruf auf Umwegen genähert. Als Mensch, der sich durch ausprobieren findet, wollte er einen im wahrsten Sinne des Wortes „handfesten“ Beruf ergreifen. Rückblickend betrachtet könnte man meinen, seine Praktika hätte er bereits als eine Art Materialtest verstanden. Metall, Holz und Stein waren zu erkunden, bis er endlich lebende Mittel in Erwägung zog, für gut befand und seine Karriere in der Gastronomie startete. Als Perfektionist, der gerne bis ins Mark des Wissens vordringt, zog er die Ausbildung in einer Kochschule der Lehre in einer Küche vor.

Sein weiterer Weg führte in durch Restaurantküchen vom Norden der Republik in Richtung Süden, vom fischgerichtbetonten Strandhotel auf Rügen bis zum Gourmetrestaurant im Rheingau, das zu den 50 besten in Deutschland gehört. Im Laufe der Zeit entdeckte Marc, der seiner Mutter als Kind schon gerne mal das Kochen abnahm, seine Liebe zur regionalen Küche neu. „Dort ist man zuhause, fühlt sich wohl und genießt immer wieder gerne Gerichte wie von Mama zubereitet“ befindet er. Auch ein Grund, warum Marc sich in dem familiären Team der Ankermühle wohl fühlt. Er ist seit dem ersten Tag dabei und arbeitet unermüdlich daran, der Landhausküche geschmacklich die Ehre zu erweisen, und gleichzeitig in Komposition und Präsentation beim Gast für ein lustvolles Geschmackserlebnis zu sorgen, kleine Überraschungen eingeschlossen. Ihm ist der respektvolle Umgang mit Lebensmitteln wichtig, schließlich ist beispielsweise ein Kürbis nicht einfach nur ein Produkt, auf seine Lebensart bezogen hat es ihn schließlich viel Mühe gekostet ein Kürbis zu werden. Zur Entstehung eines wirklich guten Gerichtes gehört für den Küchenchef noch mehr. Menschen die mit Leidenschaft und Freude Zutaten beisteuern, wie der Pilzsammler, der die besten Plätze im Wald nach Steinpilzen absucht. Die Inspirationen beim Spaziergang durch die Natur, die Arbeit im Team, die Anregungen von Kolleginnen und Kollegen: „ Das alles in ein Töpfchen geworfen, ein paar Mal umgerührt, noch mal drüber nachgedacht und es entstehen die unglaublichsten Kreationen.“ Also dann: Guten Appetit!

Die Restaurantleiterin

Mira Werth

Das Arbeiten im kleinen Team mit den vielfältigen Möglichkeiten Gästewünsche aus ganzem Herzen in der Ankermühle umzusetzen sind ihre Leidenschaft. Ihre, Restaurantleiterin Mira Werth, eine Vollblut-Dienstleisterin mit einer Vorliebe für Detail und „Out of the Ordinary“ Konzepten.

Diese Leidenschaft war schon früh geboren, bereits zu Zeiten des Abiturs in Nordrhein-Westfalen.

Aus einer Biertrinker-Region stammend führte sie ihr Weg an die schöne Mosel, an der sie nicht nur ihren Abschluss als staatliche geprüfte Assistentin für Hotelmanagement machte, sondern auch ihre Liebe zum Wein entdeckte. Nach Beendigung der Ausbildung rief die weite Welt und Mira antwortete auf diesen Ruf mit vielen Reisen und Aufenthalten u.a. auf Sylt, in Spanien, Dubai, Schottland und den USA.

Jäh unterbrochen wurde ihr Werdegang, vornehmlich in der Hotellerie, durch eine dreijährige Zusammenarbeit mit ihrem Vater, der sich mit Mitte Fünfzig dazu entschlossen hatte einen mittelständigen Industriebetrieb zu kaufen. Dort war Mira drei Jahre lang die rechte Hand des Chefs und Ausbilderin von drei Bürokaufleuten, sowie Prokuristin des Unternehmens. „Verantwortung, Hingabe und  100%ige Einsatzbereitschaft findest du nur im engsten Kreis, in der Familie“, sagt ihr Vater, der bis heute der glücklichste Mann der Welt ist, weil seine Tochter wieder den Weg zurück in ihre eigene Leidenschaft gefunden hat; der Umgang mit Gästen, vollends, gradlinig, herzlich und engagiert.

Diese „Familie“ hat Mira in der Ankermühle wiedergefunden; es wird nicht nur zusammen gearbeitet und abgearbeitet. Die Leidenschaft der unterschiedlichen Abteilungen hat überall seinen Platz, findet überall Gehör, wird weiterentwickelt und optimiert, und führt im Restaurant zusammen.

Mira und ihr Team sind das erste Gesicht der Ankermühle und das lebt es auch.

Seien Sie unser Gast! Kommen Sie herein! Das anspruchsvolle a la carte Geschäft, sowie Events und Veranstaltungen mit den verschiedensten Gästewünschen, Anforderungen und Erwartungen sind ihr Bereich. Herzlich willkommen!

Die getigerte Eminenz

Hildegard

Sicher fragen sie sich, was eine Katze im Team der Ankermühle überhaupt leisten kann. Mein wichtigster Job ist es, das Team bei Laune zu halten. Für menschliche Wesen ist es wohl nicht das Höchste, sich nach dem Fressen ein trockenes und warmes Plätzchen zu suchen, Zweibeiner wollen lieber Zuwendung. Was für ein leichter Job: Große Augen machen, ein bisschen Gemaunze, um die Beine streichen und, wohl dosiert, das Fell für Streicheleinheiten zur Verfügung stellen. Es war eine gute Entscheidung, in der Ankermühle Quartier zu beziehen, zumal sich meine Mitbewohner Birgit und Holger als hervorragende Mitarbeiter in Sachen Ernährung und Katzenhygiene qualifizierten.

Und wegen der sprichwörtlichen Dankbarkeit von Katzenwesen, erklärte ich mich dazu bereit, Garten und Weinberge mausfrei zu halten. Ich habe zwar noch nicht ganz verstanden, warum das so wichtig ist, aber ich glaube, die vielen Zweibeiner, die hier so herumstreunen, müssen wegen fehlender Beute dann zur Nahrungsaufnahme in das Restaurant kommen. Dort gibt es dann die vielen Leckereien. Mitbewohnerin Birgit spricht immer von „gehobener Landhausküche“. Nun gut, auch wenn ein frisch gefangener Leckerbissen meine Barthaare immer noch zum Zittern bringt, entwickele ich mich langsam zu „gehobenen Landhauskatze“. Auf meiner Speisekarte stehen neuerdings auch Rind, Lamm und Kaninchen, leider nur als Trockenfutter. Macht nix, denn an diesem Ort ist sie nicht schnell aus, die Maus.

Der freundliche Wächter

Emil (Josef vom Seebachtal)

Hildegard nimmt immer Reißaus vor mir, dabei würde ich doch nur mal schnuppern wollen. Als reinrassiger Labradoodle (Mama Labrador, Papa Grosspudel) bin ich ständig mit der Nase am Boden, und da bekomme ich hier tüchtig zu lesen: Ich beginne meine Runde meistens am Teich, denn oft liegt da noch ein wenig Vogelfutter herum. Dann Kreuz & Quer über die Wiese, wenn schon keiner mit mir Ball spielt, dann suche ich die Krümel, äääääh, lese mit der Nase, welches Essen die Hochzeitsgesellschaft wohl am Vorabend hatte.

Die große Tafel auf der Wiese bietet hier einiges. Der Bienengarten interessiert mich weniger, dafür aber eine Lücke im Zaun, die ich auch gerne den Gasthunden zeige. Denn da geht es zur Abkühlung in den Bach. Auf dem Rückweg schnappe ich mir immer noch einen Weinknorzen, die Rinde ist einfach herrlich, und, es gibt so viele davon. Wenn Sie mich sehen, lassen Sie mich doch ein wenig schnuppern und dann kruscheln Sie mich ruhig, das habe ich sehr, sehr gerne. Ich freue mich auf Sie!